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Solidarität mit dem Streik bei VW Portugal am 30. August

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29.8.2017 / Internationale Automobilarbeiter-Koordination Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Solidarität mit dem Streik bei VW Portugal am 30. August

Bei einer geheimen Abstimmung gegen die geplante Einführung einer regelmäßigen Samstagsarbeit im VW-Werk in Palmela (Lissabon) haben 75% der Kollegen „Nein“ gesagt. Mit einem ersten Streiktag am 30. August wollen sie ihrer Forderung Nachdruck verleihen. Weitere Streiktage im September sind angesetzt, wenn VW von der geplanten Verschärfung der Ausbeutung der Belegschaft nicht abrückt. Angesichts vom Ergebnis der Abstimmung trat der Betriebsrat zurück, welcher in der Mehrheit der von VW „erpresserisch“ diktierten Betriebsvereinbarung zugestimmt hatte.

VW will mit dem vor kurzem vorgestellten „T-Roc“, dem neuen SUV von VW, in Portugal die Produktion verdoppeln und 1500 neue Arbeitsplätze sind versprochen. Die Belegschaft lehnt aber entschieden ab, Wochenendarbeit mit drei Samstagsschichten zu fahren.

Bei VW in Portugal funktionierte bisher weitgehend das praktizierte Co-Management. Seit der Gründung 1991 wäre es jetzt der erste Streik. Bei den Streikbewegungen in den vergangenen Jahren war die Belegschaft von VW Portugal aufgrund vergleichsweise hoher Löhne und Zuwendungen nicht beteiligt und gilt noch als Kampf unerfahren. Das wird sich jetzt offensichtlich ändern.

Die Koordinierungsgruppe der internationale Automobilarbeiterkoordination hat bereits am 14. August eine Solidaritätserklärung an die VW-Belegschaft in Portugal geschickt. Darin heißt es: „Wir unterstützen entschlossen eure Entscheidung am 30.8. zu streiken und zu verhindern, dass das Unternehmen die Arbeitszeit erhöht. Wir von der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz weisen die Maßnahmen des multinationalen Unternehmens zurück, das vor hat, die Ausbeutung aller Belegschaften des Konzerns zu erhöhen mit der Entschuldigung der Kosten, die ihr unverschämter Betrug der Abgasemissionen der Motoren verursacht habt.“ (Den ganzen Text der Solidaritätserklärung gibt es auf www.iaar.de)

Richtig stellt die Erklärung weiter heraus: „Nur die Einheit und Internationale Solidarität wird es schaffen, die Angriffe abzuwehren und voran zu schreiten in der Verbesserung der Arbeitsbedingungen derjenigen, die den Reichtum schaffen, den wenige unter sich aufteilen.“

Solidaritätserklärung zum Streik bei VW in Portugal bitte schicken an: Confederação Geral dos Trabalhadores Portugueses (CGTP-IN) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kopien davon bitte auch an die Internationale Automobilarbeiter-Koordination Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Berichte über Solidaritätsaktionen in anderen Werken ebenfalls an die ICOG und an die Homepage der Internationalen Automobilarbeiter-Koordination Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!